Der verein

DER VORSTAND

1. Schützenmeister:
Paul Reiprich

2. Schützenmeister:
Johann Huber jun.

1. Schriftführer:
Petra Haag

1. Sportleiter:
Christian Lanzinger

1. Kassier:
Walter Greilinger

Gesellschaftsausschuss:

2. Schriftführer:
Bernhard Greilinger

2. Kassier:
Peter Schnellberger

1. Jugendleiter:
Nicolette Schiller

Zeugwart:
Peter Moschko

2. Sportleiter:
Peter Schwaiger

Beisitzer:
Daniel Sehn

Beisitzer:
Benjamin Sehn

Beisitzer:
Horst Popp

Beisitzer:
Hedwig Kienle

Revisoren:
Wolfgang Huber

Ehrengericht:

Vorsitzender
Karl Huber

Beisitzer
Herbert Prill

Beisitzer
Roswitha Sixt

Fahnenabordung:

Johann Haag jun.
Peter Schnellberger

VEREINSHEIM

Das Vereinsheim wurde 1982 im alten Dachgeschoss des „Mail-Keller“ errichtet.

Seit dem finden sich unsere Schützen zweimal wöchentlich im Vereinheim ein.

 

UNSER LIED

Mia san de Schützen de ma kennt,
de Oimareischler wern ma gnennt,
mia san a griabiga Verein,
bei uns kehrt ma gern ein.

Ja mia bestehn fast hundert Jahr,
so mancher denkt, des is net wahr,
des derfst ma fei scho ehrlich glaum,
kannst in da Chronik nachschaun.

/: Schützen sama, Schützen bleima,
schiaßn deama, a Freid hama,
Schützen sama, Schützen bleima,
mai hoidn zam, weil ma Schützen san.

Ja unsa Fahna de is schee,
so mancher bleibt glei vor ihr steh,
des is a ganz besonders Stück,
de hat scho gmacht vui mit.

Uns jede Wocha kemma zam,
wei mia vui Freid am Schiaßn ham,
und geht a mancher Schuß danem,
mia lassn de Schützen hoch leb`n.

/: Schützen sama, Schützen Bleima……

GESCHICHTE

Im Gasthaus „zur alten Schießstätte“ wurde am 12. Dezember 1893 als achter Verein die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Almenrausch gegründet. Die Vorstandschaft bestand aus dem 1. und 2. Schützenmeister, Kassier, Schriftführer, Requisitenmeister und zwei Schützen-Räthen. Ab dem 18. Lebensjahr konnte man als Mitglied aufgenommen werden. Das Statut umfasst 20 Paragraphen. Geschossen wurde mit Zimmerstutzen auf Glück, Haupt sowie Vortel, Stern und Würger. Am 10. Februar 1894 fand das erste Kranzl Schießen statt und im April 1894 das erste Preisschießen.

1920
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Gesellschaft am 10. Oktober 1920 wiedergegründet. Balthasar Purainer, Lorenz Linner, Hans Friedl und Anderl Hofhammer und noch einige Herren riefen die Gesellschaft ins Leben und erkoren das Gashaus „Rangierbahnhof“ zum neuen Lokal. Schützenmeister Purainer war auch unter den 31 Gründungsmitgliedern des Schützengaues 19 Rosenheim am 3. Dezember 1922. Schon 1923 benötigte der Verein ein größeres Lokal und wählte das Gashaus „Bayerischer Löwe“.

Fahnenweihe am 4. September 1925. Es war dies eine Doppelfahnenweihe mit dem Schützengau 19. Mit diesem Fest wurde das Volksfestschießen in der Schützenhalle am Kaiserbad verbunden. Eine besondere Würdigung wurde dem Verein durch den Besuch des hohen Protektors, Prinz Alfons von Bayern, zuteil. Die neue Fahne trägt den Sinnspruch
„Scharfes Auge – sichere Hand und ein Herz fürs Vaterland“

„Fahnenweihe der Schützengesellschaft „Almenrausch“ 1925, – in der Bildmitte x Protektor Prinz Alfons von Bayern“
Die Vereine „Franziskaner-Freischütz“ und „Almenrausch“ schlossen sich am 20. März 1932 zusammen und nannten sich „Vereinigte“. 1934 wechselte man das Schießlokal und zog in den „Perloner-Keller“. Am 30. August 1935 erfolgte der Zusammenschluß von „Innzipfel“, „katholischer Gesellenverein“, „Almenrausch“ und „Wittelsbach“, sie nannten sich „Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Rosenheim“. Diese Gesellschaft errang beim 13. Gauschießen 1936 in Rohrdorf den Wanderpokal und gewann den Städtekampf Rosenheim – Aibling.

Nach 1945 – Neubeginn
Nach dem verlorenen Krieg von den Siegermächten verboten, dauerte es sechs Jahre, ehe wieder an sportliche Tätigkeiten gedacht werden durfte. Der Neubeginn war nur möglich, weil die „Almenrausch – Schützen“ die angestammte Treue nicht eingebüßt hatten und Geselligkeit und Sportgeist an die erste Stelle setzten. 22 Schützen unter der Führung von Balthasar Purainer haben am 1. April 1951 die Schützengesellschaft „Almenrausch“ im Gasthof „Neue Welt“ neugegründet. Von den Vereinsutensilien war nur noch die Fahne und die Tischstandarte vorhanden, die wertvolle Königskette und die Teilermaschine blieben verschwunden. Am 30. Dezember 1951 fand die erste Generalversammlung statt, und die neue Vorstandschaft wurde gewählt. So wurde 1952 Felix Kempa 1. Schützenmeister.

1953 wurde „Almenrausch“ 60 Jahre, ein Festschießen wurde veranstaltet; 177 Schützen aus 30 Vereinen nahmen teil. 1955 war Lokalwechsel; Umzug ins „Schützenhaus“ (Feuerschützen). – Aufnahme des Vereins in den Stadtverband für Leibesübungen war im Juni 1960. 1963 wird 70 Jahre „Almenrausch“ gefeiert, die restaurierte Fahne wird geweiht. 1974 „Almenrausch“ wechselte das Lokal und zieht in den „Frühlingsgarten“.

1982
Der Verein braucht wieder ein neues Lokal.
Ein Hinweis führte zum Besitzer des „Mail Keller“, Herrn Steegmüller. Nach längeren Verhandlungen wurde zugesagt, unter der Bedingung, das der Verein, das Dachgeschoß selber ausbaut. Unter der Regie von Herbert Prill und Werner Sommer, gelang es die Eröffnung zum Dezember des Jahres zu bewerkstelligen. Seit dem ist der „Mail Keller“ das Vereinslokal . Der Zusammenhalt und Arbeitseifer aller Schützen verdient eine besondere Würdigung Wertvolle Pokale, Urkunden und sehenswerte Schützenscheiben schmücken dieses neue Domizil. Der Verein verfügt nun über eine moderne Schießanlage mit neun Ständen.

BESONDERE MITGLIEDER

Ehre wem Ehre gebührt – Felix Kempa

Dieser Sinnspruch bewahrheitete sich so recht bei dem allerseits geschätzten Schützenmeister Felix Kempa (* 1915 † 1999), der volle 40 Jahre (1952 -1992) an der Spitze der „Almenrausch“ Schützen stand.

Aus diesem Anlass wurde 1992 vom Verein ein Ehrenabend im Schützenheim „Mail Keller“ veranstaltet.

Felix Kempa Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik, wurde nicht nur vom Verein, sondern auch vom Schützengau, Bezirk, Bayerischen- und Deutschen Schützenbund, sowie von befreundeten Schützengesellschaften viel Ehre zugeteilt.

Der damalige Oberbürgermeister Dr. Stöcker und die Herren Walter Schlosser und Richard Horner lobten seine Leistungen, dessen Devise das Miteinander im Vereinsleben, im Sport und in der Gesellschaft gewesen sei.

Wir werden ihn stets ein ehrendes Andenken bewahren

Ehrenschützenmeister:

Puhrainer Baltasar
01.01.1952 – 06-01-1953

Hofhammer Andreas
06.01.1953 – 07.06.1973

Hermannsdorfer Josef
01.10.1973 – 10.05.1975

Haas Xaver
01.01.1977 – 13.10.1984

Kempa Felix
17.01.1992 – 14.11.1999

Herbert Prill
seit 16.01.2004

Ehrenmitglieder:

Ehrenmitglieder der Gesellschaft seit der Wiedergründung 1951

Puhrainer Baltasar 30.12.1951 verstorben
Hofhammer Andreas 01.01.1953 verstorben
Wittmann Georg verstorben
Sizmann Hans verstorben
Gruber Sebastian verstorben
Brunner Ludwig verstorben
Ankirchner Fritz verstorben
Fischer Fritz verstorben
Zellner Vitus verstorben
Spielmann Franz verstorben
Höbel Alfons verstorben
Haack Karl 15.12.1974 verstorben
Kaffl Hans 01.10.1975 verstorben
Hofhammer Josefa 07.11.1975 verstorben
Wimmer Albert sen. 06.01.1978 verstorben
Hermanssdorfer Josef verstorben
Schäfferle Josef 17.12.1978 verstorben
Spitaler Ludwig 17.12.1978 verstorben
Schießl Anton sen. 02.02.1979 verstorben
Albrecht Otto 01.05.1981 verstorben
Käser Anton 01.01.1983 verstorben
Haas Xaver 01.10.1975 verstorben
Steegmüller Franz 11.12.1983
Wimmer Barbara 17.01.1992
Gruber Elfriede 17.01.1992 verstorben
Deisenberger Walter 10.05.1997 verstorben
Sixt Adolf 16.01.1998 verstorben am 23.12.2008
Minsinger Franz 14.01.2005 verstorben am 04.09.2009
Liebscher Herbert 14.01.2005
Haag Johann sen.
Schießl Anton 15.01.2016
Huber Johann sen. 15.01.2016